Wo sind die neuen Trümmerfrauen? Warum weibliche Manager in der Krise einen Vorsprung haben!

Wirtschaft, seien wir ehrlich, ist immernoch eher von männlichen Handlungsweisen geprägt. Eindimensionales nach vorne stoßen, kämpfen und schlagen. Größer, stärker, senkrechter und immer mehr wachsen.
Sie verstehen was ich meine.

Auf der Gegenseite das Weibliche, wie eine fröhliche Blumenwiese der Vielfalt. Sinnlich, achtsam ins Ganzheitliche hinein wachsend. Familiär und menschlich. Grün und ökologisch. Manchmal an sich selbst zweifelnd. Lieber noch ein paar Schuhe kaufen, auch wenn es aus Sicht der Effizienz keinen Sinn macht. Aber was wäre das Leben ohne Schönheit. Ein Klischee, oder doch mehr?

Natürlich ist die Managerin als brustbehaarte Büroamazone nicht so eine Granate in Weiblichkeit und natürlich kann auch der Manager ein Botschafter der Softskills sein. Schon klar! Wie aufgeklärt wir doch sind.

Wenn da nicht diese Krise wäre. Wenn da nicht, wie ein sonderbarer Zufall gerade jene männlichen Eigenschaften das Wirtschaftssystem an die Wand gefahren hätten. Es wäre so einfach, diesen Vergleich zu ziehen. Gewiss falsch, oder doch nicht? Etwas daran ist unangenehm naheliegend, wenn man die Manager unserer größten Unternehmen anschaut. Zeigen sie doch in fast allen Gesten, Strategien und Aussagen stets gewollte Ähnlichkeiten mit balzenden Gorillas.

Zwar lässt sich nicht alles damit erklären, dass Manager und Managerinnen eben nicht an die Familie dachten, eben nicht sozialen Werten folgten, eben nicht multitasking und ökologisch bewusst agierten, sondern eher mit Tunnelblick und immer auf das eine Ziel fokusiert. Möglichst schnell zum Schuss zu kommen.

Und doch stimmt es nachdenklich. Und das ist der Sinn dieses Artikels. Es ist Zeit an vielen Dingen zu zweifeln, Perspektiven neu zu denken und auszusprechen, was uns früher zu banal erschienen wäre. Dass es nämlich doch vielleicht ganz einfache Dinge sind, die in der Welt schief laufen.

In Deutschland haben wir eine Kanzlerin und dem spöttelnden Geist fällt auf, dass das einzige von ihr an Weiblichkeit bemerkbare, ihre Unauffälligkeit zwischen den Männern der Politik ist. Aber nun will ich das männlich-weiblich Ding nicht überstrapazieren.

Stellen Sie sich folgenden neuen Vergleich vor. Sie platzieren Angela Merkel in einem Supermarkt an die Kasse und statt dessen die Kassiererin ins Bundeskanzleramt. Was fällt auf?

Nun, die Kassiererin sticht zwischen den Männern dort eindeutig hervor. Im Supermarkt aber merkt man kaum einen Unterschied.

Es liegt also vielleicht doch nicht an der Weiblichkeit. Tatsächlich spielt alles eine Rolle. All die Dinge, die wir noch immer nicht sehen wollen, aber im Grunde ganz einfach sind.

Neue Perspektiven verändern die Welt.

Hier erfahren Sie mehr darüber.

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