![]() |
||||
![]() |
||||
|
y
|
||||
| y........................................... |
(Portfolio und CV auf Anfrage) UNKONVENTIONELL LEBEN UND ARBEITEN Timothy Speed wurde 1973 in Middlesbrough /England geboren. Er verbrachte seine frühe Kindheit in England, dann später in Thiersee. Einem kleinen Tiroler Bergdorf. Seine Karriere begann mit einer künstlerischen Ausbildung im Film- und Medienbereich, bei dem bekannten Medienkünstler Richard Kriesche (erstes Kunstwerk im Weltall), an der Ortweinschule in Graz/Österreich. Speeds erste öffentliche Aktion fand 1990, mit 17 Jahren, vor dem Forum Stadtpark in Graz statt. Dem elitären Zentrum der österreichischen Literatur. Weil er drinnen nicht aus seinen Texten lesen durfte, las er drei Tage lang draußen vor dem Gebäude.
Der österreichischen Dramatiker Wolfgang Bauer (Magic Afternoon) rief später Speeds Mutter an und bat sie den Jungen weiterhin künstlerisch zu fördern. Bauer war sein erster Kontakt mit der Kunstwelt und ein wichtiges Vorbild. Der Dichter H.C. Artmann bemerkte bereits damals "eine Magie" in Speeds Arbeiten, während einer Begegnung der beiden Künstler in Salzburg. Dann zog Speed nach Wien. Eine Zeit lang arbeitete er dort als Krankenhausfotograf, fotografierte Obduktionen und Operationen. Darunter auch die Operation an der Olivia Pilhar, welche 1995 durch die Weltpresse ging und die Speed mit der Kamera im O.P. begleitete. In dieser Zeit studierte er die Probleme zwischen System, Mensch und Gesundheit. Er beendete dieses Projekt, als er durch die Kamera in die Augen eines toten Mädchens blicken musste und seine Hand zu zittern begann. Ein starker Einfluss in dieser Zeit war der Wiener Psychotherapeut Gerald Kreutzbruck, ein Schüler von Stanislav Grof, dem Begründer der transpersonalen Psychologie in Amerika. Kreutzbruck führte Speed in die Welt der psychologischen Erforschung des Unterbewussten ein. Mitte bis Ende der 90er Jahre entwickelte er sich zu einem viel beschäftigten Kreativen in der Medienbranche. Er war Sprecher auf großen Kreativ-Kongressen wie der "Typo" oder bei Universitäten wie der UDK Berlin. In dem Buch stellt er dem amerikanischen Medienwissenschaftler Neil Postmann eine Frage: "Herr Postmann, stellen Sie sich einen wirren Traum vor. Wenn ein einzelner Mediengestalter oder Medienkünstler schließlich die Welt als gigantisches Medienprojekt wiedererschaffen würde. Und Sie wären die einzige Person der es möglich wäre diesen Gestalter zu treffen. Und Sie hätten nur eine Frage. Was würden Sie ihn fragen?"
Speed zog wenig später mit seinen Kindern und seiner damaligen Frau ins Berliner Umland, ins ehemalige Gästehaus des Oberkommandierenden der russischen Armee in der DDR. In Wünsdorf. Einem Zentrum des kalten Krieges, wo sich auch der Kommunikationsbunker Adolf Hitlers befand. Vor dem Hintergrund der dort zerfallenden Überreste einer vergangenen Diktatur, erforschte er drei Jahre tiefergehend Fragen zwischen Mensch, Natur, Kosmos, Gesellschaft und Entwicklung. Suchte nach einem positiven Verhältnis zwischen Mensch und System. Untersuchte die Zusammenhänge zwischen Unterdrückung, Freiheit und Individualismus. In seinem zweiten Buch "Gesellschaft ohne Vertrauen", welches dort entstand, befasste er sich mit der Schwierigkeit von Systemen die kraftvollen und einzigartigen Lösungsressourcen des Individuums zu integrieren. Entwickelte neue Theorien (Fixpunkte Theorie), die Unternehmen und Gesellschaften dabei helfen sollten sich dynamischer zu entwickeln und Krisen leichter zu überwinden. Durch die bewusste Nutzung der besonderen Fähigkeiten des Menschen, Neues zu schaffen. Die darin beschriebene "Fixpunkte-Theorie" wurde später zur Grundlage seines "Moderationsstaates" als alternatives Staatsmodell. Eine Regierungsform ohne direkte Macht, die nur noch durch Vorbildwirkung die Projekte des Volkes moderiert. Aus einer Amazon Rezension: "Timothy Speed zeigt in seinem Buch im Wesentlichen die Chancen der jetztigen Krise von Wirtschaft und Gesellschaft auf. Er vermittelt ebenso fundiertes wie origenelles Grundwissen über Formbildungsprozesse des Lebendigen, seien es Pflanzen, Menschen oder Gesellschaften. Das ganze Buch ist ein Aufruf zur Hinwendung zu einer natürlichen Ordnung, die sich in allem Leben findet, ein Plädoyer für Authentizität und Wahrhaftigkeit. Dabei entwirft Speed Zukunftsmodelle für eine Gesellschafft, die durch die Befreiung der Schöpferkraft in jedem Einzelnen über sich hinaus wächst und Freude am Wandel erlebt..." Später begegnete Speed dem amerikanischen Politikberater Don Beck, der die Evolutionstheorie "Spiral Dyanamics Integral" aus der Theorie von Clare Graves entwickelt hatte und international Staatschefs beriet. Beck hatte die Arbeit von Clare Graves weitergeführt, der die Evolution der menschlichen Werte erforschte und somit in seiner Theorie eine Art Evolution des kulturellen Innenlebens der Menschheit beschrieb. Speed gehörte eine Zeit lang Becks deutschem SDI Team um Dorothea Zimmer an. Eine Begegnung die Speed stark beeinflusste. 2006 saß Speed zusammen mit 114 interessantesten Querdenkern und Aktivisten am größten runden Tisch der Welt. Organisiert und konzipiert vom NGO "Dropping Knowledge". Moderiert vom amerkanischen Schauspieler Willem Dafoe. Am Bebelplatz in Berlin. Dem Ort der Bücherverbrennung durch die Nazis. Weitere Teilnehmer waren der Regisseur Wim Wenders, Bianca Jagger, der Künstler Jonathan Meese oder der Nobelpreisträger Hans-Peter Dürr.
2007 kam er mit dem Managerberater Markus Maderner zusammen und sie entwickelten die Methode "Inner Flow Management". Dazu schrieb er sein drittes Buch, in dem dieses kybernetische und systemische Tool beschrieben wird. Es stellt für Speed die praktische Anwendung seiner Arbeit aus "Gesellschaft ohne Vertrauen" dar. 2008 begleitete er künstlerisch den Konflikt zwischen einer Adelsfamilie und einem Dorf in der Südsteiermark. 2009-2010 war er überwiegend als Sprecher auf Konferenzen und als freischaffender Künstler tätig. Im Sommer 2010 drohte er damit in der Zentrale der Firma Red Bull in Fuschl einen Stier zu töten, um einen offenen Innovationsprozess auszulösen. Speed suchte in dieser Zeit nach neuen Wegen, im Umgang mit Innovation, Marke und der Rolle des freien Individuums, bei der Entstehung von Veränderungsprozessen.
|
|||
| ...................................................................................................................................................... | ||||
|
|
||||
| ......
|
||||